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Die Schirmherren der SOS-Kinderdorf-Stiftung

v.l. Elke Tesarczyk, Armin Maiwald, Christoph Biemann, Petra Träg

Die SOS-Kinderdorf-Stiftung wird ab sofort von zwei Schirmherren begleitet: Armin Maiwald und Christoph Biemann. Wir freuen uns sehr, gerade diese Herren in unserer jungen Stiftungsfamilie zu begrüßen. Beide setzen sich in der "Sendung mit der Maus" seit vielen Jahren nachhaltig für die Bildung von Kindern ein - wertvolle Unterhaltung inklusive.

Grußwort von Christoph Biemann

"Keinen hängen lassen" und "niemanden zurücklassen" sind aktuelle Schlagworte in der Bildungs- diskussion. Seit wir entdeckt haben, dass der wichtigste Rohstoff, über den Deutschland verfügt, in den Gehirnen der Kinder zu fördern ist, sollen nicht nur Hochbegabte aus bildungsnahen Familien unterstützt werden, sondern auch die, die bisher auf der Strecke geblieben sind.

Aber auch wer Kinder nicht nur als Wirtschaftsgut sieht, sondern sie einfach nur glücklich aufwachsen sehen will, wird sie fördern und herausfordern wollen. Die Kinder, denen das entsprechende häusliche Umfeld fehlt, sollen und können das in den SOS-Kinderdörfern finden. Der Lebensabschnitt bis zum Eintritt in das Erwachsenenleben ist für den Werdegang eines Menschen ent- scheidend - und dauert etliche Jahre. Deswegen ist es wichtig, gute Lebens- und Lernbedingungen langfristig, wie man heute sagt "nachhaltig", zu sichern. Die SOS-Kinderdorf-Stiftung gibt dazu die Möglichkeit und ich unterstütze sie dabei gerne.
Ganz einfach, weil eine Gesellschaft, die eine glückliche Kindheit er- möglicht, die ist, in der ich leben will.

 

Grußwort von Armin Maiwald

"In den Jahren meines Berufs- lebens habe ich schon viel gesehen und erlebt. Was immer beeindruckt, sind Konzepte, die Kindern ein gutes Aufwachsen ermöglichen. Letztens habe ich zum Beispiel in Kambodscha einen Film gedreht, der sich mit behinderten Kindern befasste. Dabei waren Minenopfer, die Hände, Arme oder Beine verloren hatten, und die in Heime Hilfe bekamen. Dort, wo sie aufgefangen wurden, hatten sie ein richtiges Dach über dem Kopf, sie bekamen ordentliches Essen und vor allen Dingen Verständnis und individuelle Zuwendung. Außerdem hatten sie die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen, ihre eigene Sprache, Lesen, Schreiben, Rechnen und sogar Englisch zu lernen.

Auch SOS-Kinderdorf verfolgt das Konzept, benachteiligten Kindern und Jugendlichen Liebe und Ge- borgenheit sowie Perspektiven für ein gutes Leben zu schenken. Viele Angebote können sich nur durch die Zuwendungen von Privatpersonen finanzieren. Weil ich gesehen habe, was man mit solcher Zuwendung erreichen kann, bin ich gerne bereit, die Schirmherrschaft für die SOS-Kinderdorf-Stiftung zu über- nehmen, die die SOS-Kinderdorf-Arbeit nachhaltig unterstützt. Für viele Kinder eine wirkliche Chance für ein würdiges und selbstständiges Leben.