SOS-Kinderdorf-Stiftung
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Deutsche halten am Euro fest und glauben an Inflation

Die GfK-Umfrage für die SOS-Kinderdorf-Stiftung zeigt, dass Sicherheit einen hohen Stellenwert hat, auch in der Anlageform.

 

München, 18. Oktober 2012 – Die Maßnahmen zur Rettung des Euro ha­ben eine Inflation zur Folge – davon sind mehr als 75 Prozent der Deut–schen überzeugt. Von einer Deflation als Konsequenz des Euroerhalts ge­hen dagegen nur knapp zwölf Prozent aus. Diese Zahlen sind das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die die GfK für die SOS-Kinderdorf-Stiftung durchgeführt hat. „Wenn das Geld durch Inflation entwertet werden würde, dann ist das natürlich auch für uns ein großes Thema“, kommentiert Petra Träg, Geschäftsführung SOS-Kinderdorf-Stiftung. „Denn das Ziel von Stif­tungen ist ja, das Kapitel auf Dauer zu erhalten, damit wir mit den erwirt­schafteten Erträgen möglichst viel bewirken können.“ Aus diesem Grund verfolgt die SOS-Kinderdorf-Stiftung eine sicherheitsorientierte Anlagestra­tegie – wie die Mehrheit der Deutschen. Auf die Frage, ob sich das Spar­verhalten in den letzten fünf Jahren verändert habe, antworteten über 29 Prozent der Umfrageteilnehmer damit, dass sie sicherheitsorientierter ge­worden seien.

Die Hälfte der Deutschen vertraut auf Sparbuch

Risikofreudig sind die Deutschen generell nicht: 92 Prozent schätzen ihre Risikobereitschaft als mittel bzw. niedrig ein. Über 98 Prozent betreiben keine Extremsportart und nur 0,8 Prozent sind in den letzten fünf Jahren in ihrem Sparverhalten risikofreudiger geworden. Dabei setzt knapp die Hälfte nach wie vor auf das klassische Sparbuch, je gut 30 Prozent auf Tages­geldkonto bzw. Immobilien und gut 20 Prozent auf Edelmetalle wie Gold oder Silber. Bundesschatzbriefe erfreuen sich offensichtlich keiner großen Beliebtheit: Nur acht Prozent der Befragten investieren ihr Erspartes in die­se Anlageform. Gut sechs Prozent wählen Rentenpapiere und gut vier Pro­zent vertrauen auf Aktien.

Die Abschaffung des Euro stellt für die meisten ein Risiko dar

Am Euro halten die Deutschen derzeit noch fest: 53 Prozent der Interview­ten sind der Meinung, dass es ein größeres Risiko wäre, ihn abzuschaffen als ihn beizubehalten. Allerdings glauben nur 38 Prozent, dass gemeinnüt­zige Organisationen von der Abschaffung des Euro betroffen wären. „Stö­rungen des Finanzmarkts wirken sich selbstverständlich auf gemeinnützige Organisationen aus“, erklärt Petra Träg. „Nicht nur, dass in diesen Perioden weniger Geld da ist, das gespendet oder gestiftet werden könnte. Für die Stiftungsarbeit ist es zudem ganz wesentlich, dass sich das angelegte Kapital positiv entwickelt bzw. zumindest stabil bleibt. Nur so kann die Leistungsfähigkeit einer Stiftung erhalten werden und nur so können wir un­serem Auftrag nachkommen, mit den erwirtschafteten Erträgen die Kinder und Jugendlichen, die in den SOS-Kinderdorf-Einrichtungen betreut wer­den, nachhaltig zu fördern.“