SOS-Kinderdorf-Stiftung
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SOS-Kinderdorf stellt sich Nachbarn mit großem Fest vor

Dortmund, 30. Juni 2018 – Das neue SOS-Kinderdorfzentrum Dortmund hat zusammen mit hunderten Besuchern ein großes Baustellenfest gefeiert. Höhepunkt des Fests war eine Fragerunde von Kindern an Armin Maiwald, Schirmherr der SOS-Kinderdorf-Stiftung und Mitbegründer der Sendung mit der Maus.

 

„Was macht eigentlich ein Bauleiter?“, wollte Jonas (9) von Armin Maiwald wissen. Das bekannte Gesicht aus der Sendung mit der Maus nahm sich viel Zeit, um die Fragen der Kinder möglichst verständlich zu erklären. Er war heute extra angereist, um sich in seiner Funktion als Schirmherr der SOS-Kinderdorf-Stiftung vor Ort vom Baufortschritt zu informieren. Denn die SOS-Kinderdorf-Stiftung unterstützt mit einem großzügigen Betrag die Errichtung des neuen SOS-Kinderdorfzentrums. Und auch die anderen Besucher aus der Nachbarschaft und der Politik sowie die Kooperationspartner des SOS-Kinderdorf e.V. lauschten interessiert, bevor sie selbst ihre Fragen an die Mitarbeitenden des SOS-Kinderdorfs stellten. Dabei ging es unter anderem darum zu erfahren, wer in das Gebäude einziehen und es nutzen wird.

 

„Als erstes werden hier sieben Mädchen und Jungen mit unserer sogenannten Klärungsgruppe einziehen“, erklärt Gabi Polle, die zukünftige Einrichtungsleiterin. Dabei handele es sich um Kinder, die kurzfristig ihre Familien verlassen mussten. „Wir klären dann gemeinsam mit den Kindern, Eltern und Behörden, wie es für die Kinder weitergeht“, so Polle. Sobald diese Lösung gefunden ist, verlassen die Mädchen und Jungen in der Regel das SOS-Kinderdorf wieder.

Anders ist es bei den Schützlingen der Kinderdorffamilie. „Die sechs Kinder, die zusammen mit einer Kinderdorfmutter hier wohnen werden, leben in der Regel so lange bei uns bis sie auf eigenen Beinen stehen können“, erläutert Polle. Denn bei ihrem Einzug sei klar, dass die Kinder langfristig nicht zurück zu ihren Familien könnten. Ein weiterer Baustein des neuen SOS-Kinderdorfs wird ein Begegnungszentrum sein, das viele Angebote für Familien anbietet. Daneben finden in einer neuen Kita rund 60 Kinder von den ersten Lebensmonaten bis zu ihrer Einschulung einen Betreuungsplatz.

 

Das SOS-Kinderdorf Dortmund wird eines der ersten Kinderdorfzentren in einer deutschen Großstadt. Zu der Idee innerstädtischer Kinderdörfer gehört neben dem Konzept der klassischen Kinderdorffamilien auch eine Vielzahl von Angeboten, welche die positiven Seiten der Großstadt widerspiegeln: kulturelle Vielfalt, Offenheit und soziales Engagement. In Dortmund wird diese Idee insbesondere durch ein Begegnungszentrum und eine Kindertagesstätte umgesetzt werden.

 

Zum Jahresbeginn 2019 werden die ersten Jungen und Mädchen im SOS-Kinderdorf Dortmund ein neues Zuhause finden. Schritt für Schritt wird sich das Kinderdorfzentrum mit Leben füllen. Als letzte Bausteine werden eine Kita mit knapp 60 Plätzen sowie ein Begegnungszentrum entstehen.