SOS-Kinderdorf-Stiftung
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Hausaufgaben leicht gemacht im SOS-Kinderdorf Hamburg

Viele Kinder haben es schwer, im leistungsorientierten Schulbetrieb zu bestehen – besonders dann, wenn die Deutschkenntnisse unzureichend sind und die elterliche Unterstützung fehlt. Deshalb ermöglicht die SOS-Kinderdorf-Stiftung gezielte Hausaufgabenhilfe am SOS-Familienzentrum Dulsberg.

Es ist Montag, Spätnachmittag. Im SOS-Familienzentrum Dulsberg treffen nach und nach sieben Jungen und Mädchen ein. In Ruhe und von fachkundigen Betreuern unterstützt wollen sie dort ihre Hausaufgaben erledigen. Zwischen sechs und vierzehn Jahre sind die Kinder alt. Die meisten haben einen Migrationshintergrund, und ihre Sprachkenntnisse sind alles andere als perfekt. An ihren Schulen haben sie schon frustrierende Erlebnisse mit schlechten Noten machen müssen. Denn oft fehlt es Zuhause an der elterlichen Unterstützung – ganz zu schweigen von den finanziellen Mitteln für Nachhilfestunden. Unter diesen Bedingungen ist es nicht leicht,                                                                  im leistungsorientierten Schulbetrieb zu bestehen.

Gezielte Hilfe erhalten die sieben Kinder – sowie eine weitere Gruppe – im SOS-Familienzentrum Dulsberg. Für die Dauer eines Schuljahres verpflichten sich ihre Eltern vertraglich, dass Sohn oder Tochter regelmäßig die Hausaufgabenbetreuung besuchen. Die Kinder erwartet eine angenehme Lernumgebung in kleinen Gruppen, die die Konzentration erleichtert. Mindestens zwei, meist sogar drei ehrenamtliche HausaufgabenbetreuerINNEN widmen sich den Jungen und Mädchen. Sie kennen ihre Schützlinge und deren ganz spezifische schulische Schwächen gut. In Deutsch, Mathe und Englisch sind oft die größten Lücken zu schließen – je nach Bedarf wird aber auch in anderen Fächern geholfen.

„In unserem Angebot ist es uns wichtig, dass die Kinder einen kompetenten Ansprechpartner für ihre Hausaufgaben haben, sich in diesem Zusammenhang ihr Wissen erweitert und sie den Anschluss in der Schule nicht verlieren“, betont Katja Schmidtke, Diplom-Pädagogin und Koordinatorin am SOS-Familienzentrum Dulsberg. „Manchmal ist das Angebot aber auch mehr als reine Hausaufgabenhilfe und wird von den Kindern genutzt, um andere Dinge zu besprechen.“

Ermöglicht wird die Hausaufgabenhilfe durch eine Ausschüttung aus der SOS-Kinderdorf-Stiftung, die so dazu beiträgt, dass benachteiligte Jungen und Mädchen Chancen für eine gelingende Schullaufbahn erhalten. „Unterstützung in dieser Form“ – bringt es Katja Schmidtke auf den Punkt – „kann immer nur von Vorteil sein.“