SOS-Kinderdorf-Stiftung
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Aus dem Armutszyklus herausführen

Wirtschaftskrisen und eine Aidspandemie belasten in Bulawayo/Simbabwe Familien – die SOS-Kinderdorf-Stiftung unterstützt die dortigen SOS-Einrichtungen mit einer Ausschüttung aus ihrem Stiftungskapital.

In Bulawayo, der zweitgrößten Stadt Simbabwes, leiden zahllose Familien unter unvorstellbarer Armut. Viele Eltern haben keine Arbeit und leben mit ihren Kindern in unzureichenden Behausungen – oft ohne Zugang zu fließendem Wasser. Diese Situation ist nicht nur einer verheerenden Wirtschaftskrise geschuldet, sondern auch Folge der HIV/Aids-Pandemie. Hauptleidtragende sind Kinder. Oft müssen sie – wenn ihre Eltern durch Krankheit ausfallen – zum Lebensunterhalt beitragen. Nur rund 35 % der Kinder im Grundschulalter gehen in Bulawayo zur Schule. 

So gibt es kaum Chancen, demArmutszyklus zu entkommen. Durch Stigmatisierung, wie sie viele von Aids Betroffene erfahren, wird ihr Selbstbewusstsein zerstört.

Um diesen benachteiligten Kindern und ihren Familien zu helfen, unterstützt die SOS-Kinderdorf-Stiftung mit einem Teil ihrer Ausschüttungen die SOS-Kinderdorf Einrichtungen in Bulawayo. Im Kinderdorf finden Aidswaisen mit ihren Geschwistern ein liebevolles Zuhause. Und in den SOS-Jugendwohngemeinschaften bereiten sich Jugendliche  auf ein Leben in Selbstständigkeit vor. Das 

Familienstärkungsprogramm am SOS-Sozialzentrum bewahrt Familien durch vielfältige Förderangebote vor Zerrüttung. So erhalten Kinder und ihre Familien Chancen für eine bessere Zukunft.