Corona-Hilfsmaßnahmen in Bolivien

Im Jahr 2020 wurde mit den Ausschüttungen der Schulz-Stiftung erneut das SOS-Kinderdorf Potosí in Bolivien unterstützt. Sehr viele Familien und vor allem auch Kinder leben in extremer Armut, was die Unterernährung von Kindern, fehlende Hygiene, mangelhafter Wohnraum und den fehlenden Zugang zu Bildung weiter verstärkt.
Die Familien aus dem Familienstärkungsprogramm Potosís sind wirtschaftlich stark von kleinen Unternehmungen oder der Arbeit als Tagelöhner abhängig – Arbeiten, die während den Lockdowns in Bolivien nicht mehr möglich sind. Dementsprechend wurden die Ausschüttungen für Finanzzuwendungen und Lebensmittellieferungen verwendet, damit Familien in der Krise überleben können. Die Gelder wurden auch für zusätzliche Aktionen wie erhöhte Hygienemaßnahmen und die enge Begleitung von Familien eingesetzt, die in ihren einfach gebauten Häusern sehr gedrängt untergebracht sind, um über Handy oder Nachrichtendienste wie WhatsApp familiäre Konflikte im Vorfeld zu verhindern oder zu schlichten.

Unterstützte SOS-Einrichtungen

SOS-Kinderdorf-Einrichtungen in Guatemala und Kolumbien