Family Budget

Im SOS-Kinderdorf Pokhara in Nepal leben in zwölf SOS-Kinderdorffamilien vor allem tibetische Mädchen und Jungen, die ihre Eltern verloren haben oder von diesen getrennt wurden. Die Mittel der Peter Schmitz-Stiftung wurden für das „Family Budget“ der Kinderdorffamilien eingesetzt, um damit Nahrung und Kleidung zu kaufen sowie weitere Anschaffungen zu tätigen.
Mit mehr als 250.000 Einwohnern ist Pokhara die zweitgrößte Stadt des Himalaya Staates. Sie liegt in einer Höhe von bis zu 1.700 Metern in den Ausläufern des Anapurnamassivs. Pokhara war immer ein beliebtes Ziel für Touristen aus aller Welt. Doch der Tourismus brach mit dem Erdbeben 2015 erheblich ein – obwohl die Katastrophe Pokhara selbst verschont hatte. Die Corona-Pandemie wird einen weiteren, erheblichen Einbruch der Touristenzahlen zur Folge haben und damit eine Erschwernis für die Menschen bedeuten, die vom Tourismus leben.
Pokhara hat eine sehr gemischte Bevölkerung, zu der auch rund 4.000 Tibeter gehören, die in vier tibetischen Siedlungen leben. Jedes Jahr kommen neue Tibeter hinzu. Hinsichtlich ihrer Rechte sind sie gegenüber Nepalesen deutlich benachteiligt: Tibetische Kinder bekommen keine nepalesische Staatsangehörigkeit, selbst wenn sie im Land geboren sind. Die tibetischen Siedler in Nepal dürfen kein Land, kein Haus, kein Auto und keinerlei Eigentum besitzen und auch kein eigenes Geschäft betreiben.
Die Unterstützung, die tibetische Jungen und Mädchen im SOS-Kinderdorf Pokhara bekommen, ist insofern von nicht zu unterschätzendem Wert. Sie erhalten dort Zuwendung, familiäre Geborgenheit und Bildungschancen – kurz: Chancen für eine bessere Zukunft.


Bankverbindung

Empfänger: Peter Schmitz-Stiftung
IBAN: DE74 3702 0500 0008 8743 00
BIC: BFSWDE33XXX (SozialBank)
Verwendungszweck: "Zustiftung" + Ihre Adresse

Unterstützte SOS-Einrichtungen

SOS-Kinderdorf-Einrichtungen in Indien, Nepal, Tibet und Bangladesch