SOS-Kinderdorf-Stiftung
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Bridge to Zambia - Alexandra von Gemmingen-Stiftung

STIFTUNGSGRÜNDUNG

 

Nachhaltige, musische Förderung von Kindern in Afrika

 

"Es ist hochinteressant, selbst zu erleben, welche Möglichkeiten die Kinder durch die SOS-Kinderdorf-Arbeit erhalten", erzählt Alexandra von Gemmingen sichtlich beeindruckt von ihrem Aufenthalt im afrikanischen Sambia. Vier Tage hat sie im SOS-Kinderdorf Lusaka gelebt. Dabei hat sie die Kinder mit ihren SOS-Kinderdorf-Müttern und -Tanten erlebt und gesehen, wie wichtig es ist, dass die teilweise stark traumatisierten Kinder, deren eigene Familienmitglieder häufig an Aids verstorben sind, feste Bezugspersonen haben, Sie hat gelernt, wie die SOS-Mitarbeiter versuchen, den Familien außerhalb des SOS-Kinderdorfs zum Beispiel durch Familienstärkungsprogramme Halt zu geben. "Ziel ist es, Grundlagen zu schaffen, damit möglichst viele Kinder und Jugendliche später auf eigenen Beinen stehen", erklärt Alexandra von Gemmingen. Dazu gibt es in Sambia neben dem SOS-Kinderdorf eine Jugendeinrichtung, drei Kindergärten, eine Grundschule, ein Berufsbildungszentrum, vier Sozialzentren und zwei medizinische Zentren.

 

Treuhandstiftung unter dem Dach der SOS-Kinderdorf-Stiftung

 

Grund des Besuchs in Sambia war der Wunsch von Alexandra von Gemmingen eine eigene Stiftung zu gründen. "Ich habe mich schon immer sozial engagiert", meint sie dazu. "In den letzten Jahren reifte die Idee, ein Projekt zu unterstützen, zu dem man einen persönlichen Bezug hat. Es sollte nachhaltige Hilfe für Kinder in Afrika sein und mit Musik und Kultur zu tun haben." Die selbstständige Eventmanagerin, die Musicals und internationale Veranstaltungen begleitet, hat sich Ende 2009 ihren Herzenswunsch erfüllt: Sie gründete eine Treuhandstiftung unter dem Dach der SOS-Kinderdorf-Stiftung. Mit den Erträgen, die die 'Bridge to Zambia - Alexandra von Gemmingen-Stiftung' erwirtschaftet, wird die kulturelle und musische Förderung der im SOS-Kinderdorf Lusaka in Sambia betreuten Kinder und Jugendlichen unterstützt. "Es gibt dort zum Beispiel aus therapeutischen Zwecken eine Cultural Group", führt Alexandra von Gemmingen aus. "Über Tanzen, Musizieren oder Singen werden die Kinder und Jugendlichen animiert, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen." Je nach Ausprägung der Traumata können die Kinder nicht über ihre Erlebnisse und ihr Schicksal sprechen. Die Cultural Group lockert Empfindungen - ein wichtiger Prozess auf dem Weg zu einem gesunden, selbstbestimmten Leben.

 

Wunschstiftung ohne riesiges Kapitalvermögen

 

Alexandra von Gemmingen ist froh, bei ihren Recherchen, welches Projekt in Frage kommt, die Möglichkeit entdeckt zu haben, unter dem Dach der SOS-Kinderdorf-Stiftung eine eigene unselbstständige Stiftung gründen zu können. "Wenn man noch recht jung ist, kann man sich das erforderliche Kapital für die Gründung einer rechtlich selbstständigen Stiftung noch nicht leisten", führt sie aus. "Nun habe ich trotzdem meine Wunschstiftung und dazu mit Petra Träg aus der Geschäftsführung der SOS-Kinderdorf-Stiftung eine Expertin an der Seite, die die Verwaltungsangelegenheiten für mich erledigt."

 

Nachhaltig Gutes tun und Hilfe Jahr für Jahr selbst beobachten

 

Alexandra von Gemmingen freut sich, dass der Ertrag ihres Stiftungsvermögens der musischen und kulturellen Förderung der Kinder im SOS-Kinderdorf Lusaka zugute kommt. Ihre Vision ist, zum Wachstum ihres Stiftungskapitals Jahr für Jahr selbst beizutragen und bestenfalls ihre Familie und Freunde zu gewinnen, dies mit Zustiftungen zu unterstützen. "Schön wäre es natürlich, wenn es stetig mehr wird, dann kann ich mich auf Dauer zusätzlich zum Beispiel für Bildungseinrichtungen und Familienförderungsprogramme engagieren", hofft Alexanra von Gemmingen. "Ich freue mich darauf, dass ich noch viele Jahre beobachten kann, wie die Erträge nachhaltig etwas bewegen. Denn jedes einzelne Schicksal ist wichtig."

 

STIFTUNGSZWECK

 

(1) Die Stiftung dient der Förderung, ideellen Verbreitung und praktischen Verwirklichung des Kinderdorfgedankens durch ein Sozialwerk, das der Betreuung schutzbedürftiger Kinder und Jugendlicher in familienähnlicher Gemeinschaft sowie deren Erziehung im Geist der christlichen Sittenlehre dient. 

(2) Dieser Zweck wird dadurch verwirklicht, dass die Stiftung ihre Mittel für

  1. das SOS-Kinderdorf Lusaka in Sambia insbesondere für die kulturelle und musische Förderung der dort betreuten Kinder und Jugendlichen zur Verfügung stellt.
  2. Wird das SOS-Kinderdorf Lusaka in Sambia aufgelöst oder ist es ausreichend finanziert, so sollen die Stiftungsmittel anderen SOS-Kinderdorf-Einrichtungen in Afrika zur Verfügung gestellt werden.
  3. Sind auch diese aufgelöst oder ausreichend finanziert, so sollen die Stiftungsmittel allen anderen SOS-Kinderdorf-Einrichtungen weltweit zur Verfügung gestellt werden.
 

REALSIERTE PROJEKTE

 

2017: Schuluniformen gegen Diskriminierung

 
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Schuluniformen sind unnötig? In Deutschland mag das stimmen, in Lusaka im afrikanischen Zambia überbrücken die gleichen Kleidungsstücke jedoch die großen sozialen Unterschiede in den Klassen und geben den Kindern ein Gefühl von Gleichheit und Zusammengehörigkeit. Durch die Ausschüttung der Bridge to Zambia-Stiftung konnten 2017 rund 50 Uniformen für die Kinder des SOS-Kinderdorfs Lusaka gekauft werden. Eine zusätzliche Spende unterstützte zudem die Versorgung der 147 Schützlinge. 

Wir sagen: Herzlichen Dank!

 

2016: Musik bringt Menschen zusammen

 

Die musische und intellektuelle Förderung von Kindern und jungen Menschen im SOS-Kinderdorf Lusaka in Zambia liegen Alexandra von Gemmingen sehr am Herzen. So stimmte sie gern zu, mit den Erträgen aus ihrer Stiftung auch 2016 wieder Musikinstrumente für die Jungen und Mädchen im Kinderdorf anzuschaffen.

Die Einrichtungsleitung freut sich sehr über die Unterstützung aus Deutschland. Denn das Musizieren mit den alten und neuen Instrumenten macht nicht einfach nur Spaß. Es bringt auch verschiedene Altersstufen zusammen, regt Phantasie und Empathiefähigkeit an und führt sogar zu besserer Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Last but not least stärken kleine gemeinsame Musikauftritte Teamgeist und Selbstbewusstsein. Viele gute Gründe, die musische Förderung fortzusetzen.

 

2015:  Mit neuen Büchern und Musikinstrumenten ins nächste Schuljahr

Im  SOS-Kinderdorf Lusaka finden 180 Kinder aus der Region, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen können, ein liebevolles Zuhause. Viele von ihnen besuchen die SOS-Grund- oder Sekundarschule und erhalten dort Bildungschancen und Perspektiven für die Zukunft. Mit ihren im Vorjahr erwirtschafteten Erträgen hat die Bridge to Zambia – Alexandra von Gemmingen-Stiftung 2015 die Anschaffung neuer Lehrbücher und Instrumente für die Schule möglich gemacht. Darüber hinaus hat die Stiftungsgründerin durch eine zweckgebundene Spende zur Finanzierung neuer Kühlschränke für einige der Familienhäuser im Kinderdorf beigetragen.

 

2011: Trommeln und Stoff

 

Die „Bridge to Zambia – Alexandra von Gemmingen-Stiftung“ unterstützt die kulturelle und musische Förderung der im SOS-Kinderdorf Lusaka in Sambia betreuten Kinder und Jugendlichen. Im Jahr 2011 konnten mit den erwirtschafteten Erträgen drei Trommeln und tolle Stoffe für die Cultural Group angeschafft werden. Über Tanzen, Musizieren oder Singen werden in der Cultural Group die Kinder und Jugendlichen animiert, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Je nach Ausprägung der Traumata können die Kinder nicht über ihre Erlebnisse und ihr Schicksal sprechen. Musik und Tanz sind ein wichtiger Prozess das Erlebte zu bewältigen.

 

KONTAKTANGABEN DER UNTERSTÜTZEN SOS-EINRICHTUNG

 

SOS-Kinderdorf Lusaka

in Sambia

 

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