SOS-Kinderdorf-Stiftung
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Stiftung Hohenroth – Heimat im Alter

STIFTUNGSGRÜNDUNG

 

Treuhandstiftung der SOS-Kinderdorf-Stiftung gewährleistet, dass Bewohner ihren Lebensabend in der Dorfgemeinschaft verbringen können

 

Ein Ort zum Wohnen, Arbeiten, Wohlfühlen und Genießen. Ein Ort zum Leben eben, das will die SOS-Dorfgemeinschaft für 160 erwachsene Menschen mit Behinderung sein.

„Der starke Einklang mit der Natur erinnert an das Dorfleben früherer Zeiten und an die Sehnsucht nach Sicherheit und Gemeinschaft in einem überschaubaren Rahmen.“ So drücken viele Besucher der Dorfgemeinschaft ihr Gefühl aus, das sie beim Aufenthalt in Hohenroth verspüren. Auch prominente Persönlichkeiten wie Karin Stoiber und Marga Beckstein (Gattinnen ehemaliger bayr. Ministerpräsidenten) oder Unterfrankens Regierungspräsident Dr. Beinhofer und die Präsidentin des bayr. Landtags Barbara Stamm äußerten sich bei Visiten in diesem Sinne.
Doch wie kann diese hohe Lebensqualität im gemeinschaftlichen Rahmen erhalten bleiben, wenn die Bewohner immer älter werden?

 

Stiftung Hohenroth – Heimat im Alter: Mittel finanzieren Lebensabend

 

1978 erwarb der SOS-Kinderdorf e.V. das Hofgut mit mehr als 130 Hektar Fläche. Seitdem ist die Dorfgemeinschaft eine Einrichtung zum Leben und Arbeiten sowie Ort künstlerischer Betätigung für und mit Menschen mit besonderem Hilfebedarf. Der älteste Bewohner ist heute 65 Jahre alt – der jüngste 18. Das Konzept sieht ein Verbleiben auf Lebenszeit vor, doch ist dies finanziell meist nur solange möglich, wie sich kein Pflegebedarf ergibt. Da die Pflegeversicherung die SOS-Dorfgemeinschaft als Heim definiert, gibt es nur begrenzte Zuschüsse zu notwendigen Hilfsmitteln bzw. Pflegepersonal. In diese „Versorgungslücke“ springt seit Dezember 2006 die „Stiftung Hohenroth – Heimat im Alter“, die aufgrund einer Elterninitiative unter dem Dach der SOS-Kinderdorf-Stiftung gegründet wurde. „Wir freuen uns sehr, mit unserer Stiftung den Bewohnern die Angst nehmen zu können, ob sie hier immer leben bleiben können“, so Christhild Becker-Hock, Beiratsmitglied der Stiftung im Interview mit Dorfleiter Karlheinz Weigand während des Jubliäumsfestaktes. Damit denkt sie nicht nur an den eigenen Sohn Christoffer, der mit seinen 41 Jahren bereits knapp 25 Jahre in der unterfränkischen Dorfgemeinschaft wohnt, sondern vertritt auch die Interessen und Bedürfnisse aller Eltern, die ihre Söhne und Töchter in der Dorfgemeinschaft in guten Händen wissen. Mit den Mitteln der Stiftung sollen alte und nicht mehr arbeitsfähige Menschen bis ans Lebensende in Hohenroth ein Zuhause haben. Das heißt, mit den Erträgen des Kapitals werden beispielsweise technische Hilfsmittel finanziert sowie kurz- bis mittelfristig auch das Pflegepersonal bzw. ein eventuell notwendiger Hausumbau.

Laden Sie sich hier Informationen zur Stiftung Hohenroth – Heimat im Alter auf Ihren Computer:

 

STIFTUNGSZWECK

 

(1) Die Stiftung verfolgt den Zweck, individuelle Hilfe, Betreuung und Begleitung für die in der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth lebenden geistig behinderten Menschen im Alter und bei Pflegebedürftigkeit zu gewähren.

(2) Die Stiftung verwirklicht ihren Zweck insbesondere durch die Beschaffung von Mitteln für den SOS-Kinderdorf e.V. oder die SOS-Kinderdorf-Stiftung für Maßnahmen, die weder im Rahmen der Eingliederungshilfe noch durch Kranken- oder Pflegekassen oder sonstige öffentliche Mittel finanziert werden können, beispielsweise:

  1. Maßnahmen zur Gesundheitsfürsorge (prophylaktisch und akut)
  2. alters- und pflegebedingten Sachaufwand (z. B. Pflegebetten, technische Hilfsmittel wie z. B. Hebekran, Pflegebad, Rampen, Treppenlift)
  3. Umbauten eines Hauses (z. B. Türerweiterungen, Beseitigung von Barrieren im Haus) bis zum Neubau eines Alten- bzw. Pflegehauses
  4. Personalkosten für Fachpflegestunden, Krankenschwestern, Nachtbereitschaften. Bei notwendiger Verlegung in ein Krankenhaus oder Pflegeheim, Besuchsdienste im Umkreis von Hohenroth und ergänzende Maßnahmen
  5. Tagesstrukturangebote, aktivierende Pflege
  6. Hospiz, Sterbebegleitung
  7. würdige Beerdigung, Grabpflege
 

REALISIERTE PROJEKTE

 

2017: Ein Zuhause zum Glücklichsein

 

Es ist ein besonderes Geschenk für die Bewohner der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth, bis an ihr Lebensende in ihrem bekannten und vor allem geliebten Zuhause wohnen zu dürfen. Menschen mit besonderem Hilfebedarf erhalten hier besondere Unterstützung – und die Sicherheit, nicht im Alter in ein beliebiges Heim „abgeschoben“ zu werden. Damit sich die Einrichtung jedoch mit dem Alter der Bewohner entwickeln kann, sind von Zeit zu Zeit Renovierungs- und Umbauarbeiten von Nöten. Durch die Erträge der Stiftung Hohenroth – Heimat im Alter konnte 2017 die dringend erforderliche seniorengerechte Sanierung eines Badezimmers durchgeführt werden. Darüber hinaus finanzierte die Stiftung durch einen zusätzlichen Betrag eine Seniorenfreizeit für neun Personen nach Vogelsberg: Auf dem Programm stand neben Spannung und Spaß ein großes Wellnessprogramm, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen.

 

2011: Beweglich – auch im Alter

 

Auch im Alter beweglich zu sein, ist für uns alle wichtig. Es schützt den Körper bei Stürzen und anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. So achtet auch die SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth darauf, dass die betreuten behinderten Menschen ihren Körper bestmöglich trainieren. Um eine spezielle Bewegungstherapie anbieten zu können, holte sich die Einrichtung bei der „Stiftung Hohenroth – Heimat im Alter“ Hilfe. Mit den im Jahr 2011 ausgeschütteten Erträgen können ab sofort therapeutische Kurse finanziert werden, die die Beweglichkeit fördern und zugleich Spaß machen.

 

KONTAKTANGABEN DER UNTERSTÜTZTEN SOS-EINRICHTUNG

 

SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth

97737 Gemünden

Telefon: 09354 9099-0

Fax: 09354 9099-18

 

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