SOS-Kinderdorf-Stiftung
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Werner und Hannelore Lichtwark-Stiftung

STIFTUNGSGRÜNDUNG

 

Die Werner und Hannelore Lichtwark-Stiftung unterstützt nachhaltig das SOS-Kinderdorf-Zentrum Bremen

 

„Ein Einzelner kann nichts bewirken. Das geht nur mit einem starken Part­ner an der Seite“, davon ist Hannelore Lichtwark überzeugt. Wunsch der Bremerin ist jedoch, etwas zu bewegen und zwar ganz in ihrer Nähe: Im Juni 2012 hat sie eine Treuhandstiftung unter dem Dach der SOS-Kinder­dorf-Stiftung gegründet. Die Werner und Hannelore Lichtwark-Stiftung för­dert mit den Erträgen des angelegten Kapitals nachhaltig das 2011 entstan­dene SOS-Kinderdorf-Zentrum in der Bremer Neustadt. „Für eine selbst­ständige Stiftung hätte ich ein viel höheres Startkapital gebraucht und die Verwaltungsangelegenheiten hätte ich mir zudem nicht zugetraut“, erklärt die Stiftungsgründerin. „Mit der SOS-Kinderdorf-Stiftung habe ich genau den richti­gen Partner gefunden, um die Bremer Kinder, Jugendlichen und Familien dauerhaft zu unterstützen. Auch wenn es erstmal nur im Kleinen ist.“

 

Hilfe ist auch in der Nachbarschaft nötig

 

Hannelore Lichtwark und ihrem Mann Werner war es stets wichtig, was um sie herum geschah. So waren auch Urlaubsreisen in die Ferne kein großes Thema. Am liebsten genossen sie die Natur bei Wanderungen. Vor gut 15 Jahren besuchten sie das SOS-Kinderdorf Worpswede. Das Paar, das ungewollt kinderlos geblieben war, kannte SOS-Kinderdorf, wie viele ande­re Bremer, lange nur durch die Einrichtung vor den Toren der Hansestadt. Als Werner Lichtwark 2010 verstarb, wollte seine Frau ihm mit seinem Erbe ein kleines Denkmal setzen und dabei Gutes tun. Zu dieser Zeit fiel ihr ein Flyer der SOS-Kinder- und Jugendhilfen Bremen in die Hände.

Erstaunt da­rüber, dass der Verein bereits seit 1975 in Bremen und Umgebung aktiv ist, studierte sie die Informationen genauer. In den Räumen der alten Bremer Stadtbibliothek entstand gerade das neue SOS-Kinderdorf-Zentrum, unter dessen Dach Angebote wie ein Mütterzentrum, Sozialpädagogische Fami­lienhilfe und ein Spielkreis für kleine Kinder gebündelt werden sollten. „Der Bedarf in Bremen ist groß“, erzählt Hannelore Lichtwark. „Es ist wichtig, dass Familien einen Ort haben, an den sie gehen können, wenn sie Hilfe brauchen oder einfach Kontakte knüpfen möchten.“ Auch die Zusammenar­beit mit örtlichen Schulen schätzt die Bremerin.

 

Eine Stiftung wirkt dauerhaft und nachhaltig

Parallel dazu suchte sie das Gespräch mit ihrer Steuerberaterin, die ihr auch die Hintergründe aufzeigte, eine Stiftung zu gründen. Das Prinzip überzeugte Hannelore Lichtwark sofort. Schließlich wird das Kapital, das einmal in eine Stiftung angelegt wird, nicht angetastet. Es sind nur die jähr­lichen Kapitalerträge, die eingesetzt werden. So wirkt das Vermögen dauer­haft und nachhaltig. Sie recherchierte und stieß im Internet auf die Möglich­keit, eine Treuhandstiftung unter dem Dach der SOS-Kinderdorf-Stiftung zu gründen – zugunsten einer SOS-Kinderdorf-Einrichtung oder eines speziel­len Projekts innerhalb des Vereins. Nach dem persönlichen Kontakt mit Petra Träg aus der Geschäftsführung der SOS-Kinderdorf-Stiftung be­schloss sie, sich ihren Herzenswunsch zu erfüllen und in der unmittelbaren Nähe zu helfen. „Zuerst wollte ich die Stiftung nur Werner Lichtwark-Stif­tung nennen, doch möchte ich nach meinem Tode mit einer Zustiftung das Stiftungskapital weiter erhöhen“, so die ehemalige Angestellte. Auch über Zustiftungen von außen würde sie sich freuen. „Viele Menschen wissen gar nicht, dass Zustiften genauso einfach ist wie Spenden und man damit gleichermaßen Steuern sparen kann. Ich hoffe auch, dass die Bremer Nachbarschaft mehr und mehr auf das SOS-Kinderdorf-Zentrum aufmerk­sam wird, sei es, um es zu unterstützen oder selbst zu nutzen.“

 

Zukunft voller Perspektiven schenken

 

Hannelore Lichtwark hat das SOS-Kinderdorf-Zentrum Bremen natürlich auch schon besucht – einmal gemeinsam mit ihrem Neffen während der Bauphase und einmal zeigte sie es nach der Eröffnung im Juli 2011 Be­kannten. Das sollen nicht die letzten Male gewesen sein. Schließlich hat nicht jeder die Chance, so unmittelbar zu sehen, wo sein Geld hilft. 2014 erfolgte die erste Ausschüttung. „Auch wenn das dann zunächst nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, hoffe ich, mit unserer Treuhand­stiftung für das SOS-Kinderdorf-Zentrum langfristig helfen zu können und Bremer Kindern eine Zukunft voller Perspektiven zu schenken.“

 

STIFTUNGSZWECK

 

(1) Die Stiftung dient der Förderung, ideellen Verbreitung und praktischen Verwirklichung des Kinderdorfgedankens durch ein Sozialwerk, das der Betreuung schutzbedürftiger Kinder und Jugendlicher in familienähnlicher Gemeinschaft sowie deren Erziehung im Geist der christlichen Sittenlehre dient.

(2) Dieser Zweck wird dadurch verwirklicht, dass die Stiftung ihre Mittel für

  1. die SOS-Kinderdorf-Einrichtungen in Bremen zur Verfügung stellt.
  2. Werden die SOS-Kinderdorf-Einrichtungen in Bremen aufgelöst oder sind diese ausreichend finanziert, so sind die Stiftungsmittel für andere, in Norddeutschland gelegene SOS-Kinderdorf-Einrichtungen und SOS-Kinderdörfer zur Verfügung zu stellen.
  3. Sind auch diese aufgelöst oder ausreichend finanziert, so können die Stiftungsmittel für andere SOS-Kinderdorf-Einrichtungen in Deutschland und weltweit verwendet werden.
 

REALISIERTE PROJEKTE

 

2017: Phantasievolles Spiel dank Stiftungsausschüttung

 

Die Hannelore Lichtwark-Stiftung trägt mit ihrer diesjährigen Ausschüttung dazu bei, den KiTa-Kindern im SOS-Kinder- und Familienzentrum Bremen noch vielseitigere Spielangebote zu ermöglichen. Damit die rund 50 Kinder Gelegenheit zum Klettern, Rutschen, Höhlenbauen und vielen weiteren phantasievollen Beschäftigungen haben, sollen die Gruppenräume um verschiedene Spielebenen ergänzt werden.So werden die Mädchen und Jungen spielerisch in ihrer Entwicklung gefördert. Das SOS-Kinderdorf-Bremen bietet Familien unterschiedlichster Herkunft, Religion und Sprache nicht nur Krippen- und KiTa-Plätze, sondern auch Frühberatung für individuelle Fragen.

 

2016: Gute Startbedingungen für Flüchtlingskinder

 

Flüchtlingskindern zu helfen – dieses Ziel liegt der Gründerin der Werner und Hannelore Lichtwark-Stiftung 2016 am Herzen. Denn viele Jungen und Mädchen, die nach der Flucht in Deutschland ankommen, müssen sich nicht nur an eine fremde Kultur und Umgebung gewöhnen. Oft haben sie auch schwere Traumata zu bewältigen. 

Dabei hilft ihnen ein Kreativprojekt im SOS-Kinderdorf Bremen: Betreut von erfahrenen Kunsttherapeutinnen kommen die Kinder beim Malen, Basteln und Werken zur Ruhe und erhalten Gelegenheit, ihre schöpferischen Ausdrucksmöglichkeiten zu entfalten. Da auch deutsche Kinder am Kreativprojekt teilnehmen, können Kontakte geknüpft und frisch erworbene Deutschkenntnisse erprobt werden. Gute Aussichten für einen gelingenden Schulstart!

 

2015: Gemeinsam schmeckt es besser!

 

Gemeinsam mit anderen eine Mahlzeit einnehmen – das ist für Kinder eine wichtige Erfahrung. Sie lernen dabei den sozialen Umgang mit Jung und Alt und entwickeln zukünftige Ernährungsgewohnheiten. Vor allem in sozial schwachen Familien fällt jedoch das gemeinsame Essen immer öfter aus, sei es aus Geld- oder Zeitmangel. Deshalb bietet das SOS-Kinderdorf-Zentrum Bremen in seinem Café werktags Mahlzeiten zu kleinen Preisen an – ob Frühstück oder Mittagessen. Sie bringen Familien zusammen und machen gleichzeitig auf die SOS-Unterstützungsangebote aufmerksam. Die Werner und Hannelore Lichtwark-Stiftung hat mit ihren Erträgen das Projekt „Gemeinsam schmeckt es besser“ unterstützt.

 

KONTAKTANGABEN DER UNTERSTÜTZTEN SOS-EINRICHTUNG

 

SOS-Kinderdorf Bremen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

Friedrich-Ebert-Straße 101

28199 Bremen

Telefon: 0421 59712-0 

Fax: 0421 59712-11

 

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