Wie die Stiftung investiert

Die SOS-Kinderdorf-Stiftung hat sich Anlagerichtlinien verordnet, die sowohl Obergrenzen für bestimmte  Anlageklassen festlegen, als auch bestimmen in welchen Bereichen die Stiftung nicht investieren wird.
Zu maximal 40 % wird das Kapital der SOS-Kinderdorf-Stiftung in Aktien und aktienähnliche Anlagen investiert, und gleichzeitig zu mindestens 60% in Anleihen und rentenähnliche Anlagen. So können sowohl Erträge erwirtschaftet werden als auch sicher gestellt werden, dass kein zu großes Risiko bei der Kapitalanlage eingegangen wird.
Darüber hinaus tätigt die SOS-Kinderdorf-Stiftung generell keine Direktanlagen in Unternehmen, deren Hauptprodukte oder Dienstleistungen allgemein jugendgefährdend sind oder der Kriegsführung dienen und damit
zur Verletzung und Tötung von Familien und Kindern beitragen.
Insbesondere sind somit ausgeschlossen:
  • Direktanlagen in der Rüstungsindustrie
  • Direktanlagen in Unternehmen, deren wesentliche Tätigkeit die Entwicklung, die Herstellung oder der Vertrieb von Konsumdrogen oder Rauschmitteln ist (Tabak, Alkohol)
  • Direktanlagen in Unternehmen, deren Hauptgeschäftstätigkeit im Bereich Glückspiel liegt
  • Direktanlagen in Unternehmen der Sexindustrie (z.B. Waren für Sexualpraktiken oder sexueller Stimulanz, Verbreitung pornographischer Schriften, Filme, Spiele)