Schulsozialarbeit: Unterstützung direkt im Schulalltag
Schule ist längst mehr als ein Lernort. Gerade mit dem Ausbau von Ganztagsplätzen verbringen Kinder und Jugendliche dort einen großen Teil ihres Alltags. Gleichzeitig sind Bildungs- und Teilhabechancen ungleich verteilt. Die Schulsozialarbeit des SOS-Kinderdorfs Göppingen/Stuttgart setzt deshalb direkt vor Ort an: Hier finden Schüler*innen Orientierung und Unterstützung – ein niederschwelliges Konzept, das dazu beiträgt, Benachteiligungen früh zu erkennen und gezielt abzubauen.
An den Göppinger Schulen gehören Beratung und Krisenintervention ebenso zum Programm wie offene sozialpädagogische Formate, etwa Schüler*innentreffs sowie Mittags- und Pausenspiele. Hinzu kommen klassenübergreifende und -interne Projekte zu Themen wie Gewaltprävention, Cybermobbing oder Medienkompetenz. In Gruppen- und Projektarbeit fördern die pädagogischen Fachkräfte zudem Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten, vermitteln Strategien zur gewaltfreien Konfliktlösung und stärken Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Auch die aktive Mitgestaltung des Lern- und Lebensorts Schule spielt dabei eine wichtige Rolle.
Damit diese Angebote verlässlich stattfinden können, braucht es qualifiziertes pädagogisches Fachpersonal. Ausschüttungen der SOS-Kinderdorf-Stiftung tragen dazu bei, die entsprechenden Kosten dort mitzufinanzieren, wo öffentliche Zuschüsse nicht ausreichen.