Frühzeitige Hilfe, die ankommt

Zerbrochene Familienstrukturen, emotionale Vernachlässigung, Gewalt oder psychische Belastungen – viele Kinder und Jugendliche tragen schwer an den Herausforderungen ihres Alltags. Oft fehlen Rückhalt und Ansprechpartner. Genau hier setzt die Schulsozialarbeit des SOS-Kinderdorfs Oberpfalz an. 
An 14 Schulen in der Region – darunter Grund-, Mittel- und Realschulen sowie sonderpädagogische Förderzentren – sind Jugendsozialarbeiter*innen direkt vor Ort im Einsatz. Als feste, niedrigschwellige Ansprechpersonen sind sie für über 3.200 Schülerinnen und Schüler erreichbar – bei Konflikten, familiären Sorgen, schulischen Schwierigkeiten oder in akuten Krisen. Jährlich begleiten sie über 600 intensive Beratungsprozesse. 
Diese Arbeit wirkt präventiv: Bevor gravierende Probleme entstehen, finden Kinder und Jugendliche hier Gehör, Orientierung und Unterstützung. Die Fachkräfte stehen auch Eltern und Lehrkräften beratend zur Seite und stärken die Zusammenarbeit zwischen Schule, Familie und Jugendhilfe. 
Unsere Förderung trägt dazu bei, diese wichtige Schnittstelle zwischen Bildungs- und Sozialarbeit zu sichern – insbesondere dort, wo öffentliche Zuschüsse nicht ausreichen. Denn jedes Kind verdient es, gesehen und begleitet zu werden – unabhängig von Herkunft, Familiensituation oder bisherigen Erfahrungen