Lebenswichtige Hilfe im Tschad

Im Osten des Tschad unterstützt SOS-Kinderdorf aus dem Sudan geflüchtete Kinder durch ein dringend benötigtes Schutzprojekt.
Seit Beginn der blutigen Auseinandersetzungen im Sudan sind über 600.000 Geflüchtete ins Nachbarland Tschad gekommen. Der Tschad ist eines der ärmsten Länder der Welt und insbesondere in den östlichen Flüchtlingsregionen spitzt sich die Lage zu. S
OS-Kinderdorf im Tschad führt in der Provinz Ouaddaï im Osten des Landes ein Kinderschutzprojekt in Notsituationen durch. Es zielt darauf ab, den Schutzbedarf von 11.400 Menschen in den drei Flüchtlingslagern und den umliegenden Dörfern zu decken. In drei kinderfreundlichen Räumen werden 2.400 Kinder mit Lebensmitteln sowie psycho-sozial unterstützt, um ihre Erfahrungen mit Gewalt, Vertreibung und der Trennung von Angehörigen zu bewältigen. Sie werden außerschulisch unterrichtet und können ihre Freizeit in einer unterstützenden Umgebung verbringen.
Zudem wurden 300 von den Eltern getrennte Kinder und unbegleitete Minderjährige vorübergehend in Gastfamilien untergebracht und erhielten Unterstützung bei der Suche nach ihren Familien. Die Finanzierung dieser dringend benötigten humanitären Hilfe war ausgelaufen. Die SOS-Kinderdorf-Stiftung ermöglichte eine Weiterführung des Projekts.