Vielfältige Ausbildung in Berlin & neue Werkzeuge für Nepal

Im Jahr 2019 unterstützte die Klaus Müller-Stiftung vor allem verschiedene Projekte in Berlin und auch das Projekt „Employment und Entrepreneur Ship Training“ im SOS-Berufsausbildungszentrum Pokhara/Nepal.
In der grünen Zweigstelle in Gatow in Berlin wurde ein Gewächshaus gebaut, das die Stiftung mit einem Erddämpfgerät zum Sterilisieren von Substraten und einem Sieb zur Bearbeitung von Erde förderte. Zusätzlich unterstützte die Stiftung die Zweigstelle in Gatow mit einem großen Pflanzentisch für das neue Gewächshaus.
Im Rahmen des Angebots für Jugendliche aus Berlin-Mitte förderte die Stiftung ein Projekt, das jungen Menschen, die nicht mehr im schulpflichtigen Alter sind, den Einstieg in das Berufsleben erleichtert. Im Projekt können die Jugendlichen sich in den Bereichen Hauswirtschaft, Handel und Facility erproben. Für den Bereich Hauswirtschaft wurden zwei Kühlschränke mit TK-Fach gestiftet und ein Absauggerät für die Holzwerkstatt.
Die verschiedenen Projekte fördern die Ausbildung von Jugendlichen in und um Berlin und eröffnen ihnen dadurch neue Zukunftschancen.
Das SOS EET (Employment and Entrepreneurship Training) in Nepal, auch bekannt als SOS-Berufsausbildungszentrum, wurde 1978 mit dem Ziel gegründet, jugendliche Auszubildende zu selbstverantwortlichen und finanziell unabhängigen Menschen zu erziehen und die Arbeitslosigkeit sowie die Not junger Menschen im In- und Ausland zu verringern. Bis heute wurden in diesem Zentrum mehr als 1800 Jugendliche aus verschiedenen Gemeinden in den Bereichen Schreinerei, Bauelektrik, Elektronik, Automechanik, Schweißen, Dreherei, Klempnerei, Motorradservicetechnik und Informationstechnologie ausgebildet.
Dank der finanziellen Unterstützung der Klaus-Müller-Stiftung war es im Dezember 2019 zum ersten Mal seit 1978 möglich, neue Maschinen, Instrumente und Werkzeuge für alle Ausbildungsbereiche anzuschaffen. Diese Neuanschaffungen haben eine enorm positive Wirkung. Sie fördern sowohl die Motivation der Ausbilder als auch die der Auszubildenden, da sie nun mit modernen Werkzeugen und Instrumenten arbeiten können, die in privaten Berufsausbildungszentren oft nicht verfügbar sind. Einige der neuen Maschinen verbessern auch die Produktion, sodass die Ausbildungskosten für die nachfolgenden Ausbildungsjahrgänge teilweise selbst getragen werden können.