Erdbeben in Marokko

Am 8. September 2023 ereignete sich in Marokko ein heftiges Erdbeben der Stärke 6,8. Das Epizentrum des Bebens lag im Hohen Atlasgebirge, etwa 71 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Marrakesch.
Das SOS-Kinderdorf Ait Ourir liegt 30 km östlich von Marrakesch entfernt und so dem Beben am nächsten. Dort wurden 50 vertriebene Familien aufgenommen. Dafür wurden zwei Häuser mit einer Kapazität von jeweils zwölf Personen und Zelte für bis zu 30 Personen zur Verfügung gestellt. Die Zelte wurden mit Betten, medizinischer Ausrüstung und Hygienesets ausgestattet.
Das Kinderdorf hat einen Plan ausgearbeitet, um den Menschen in ihrer Notsituation zu helfen. Dazu gehört die direkte Unterstützung der am stärksten betroffenen Familien und von unbegleiteten oder von ihren Eltern getrennten Kindern. Bereits vor dem Erdbeben herrschte in der Bergregion Wasserknappheit. Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist eine Priorität. Nahrungsmittel und Hygieneartikel werden ebenfalls zur Verfügung gestellt, um die Grundversorgung der Menschen mit den wichtigsten Gütern zu sichern.
Ebenfalls steht SOS-Kinderdorf Kindern und Erwachsenen mit psychologischer Hilfe zur Seite, damit sie ihre Traumata und die emotionale Notlage verarbeiten können. Zudem wird  Bildung für die Kinder im schulpflichtigen Alter angeboten, welche vom Erdbeben betroffen sind.

Bankverbindung

Empfänger: Goldenes Herz für SOS-Nothilfe Dr. Walter Kotrba Stiftung
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