Mehr Chancen für Mädchen in Benin

In Benin erhalten 100 benachteiligte Mädchen seit September 2024 gezielte Förderung für ihre schulische und gesundheitliche Entwicklung.
Das Projekt „Empowering Girls“ setzt dabei auf drei zentrale Säulen:
  • Bildungsförderung
  • Unterstützung für medizinische Studiengänge
  • Aufklärung zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit
In drei Städten – Abomey-Calavi, Natitingou und Dassa-Zoumé – profitieren Mädchen aus SOS-Kinderdorf-Einrichtungen und aus einkommensschwachen Familien von Schulmaterialien, Nachhilfeunterricht und praktischer Hilfe im Alltag: So erhielt etwa die Schülerin Léocadie ein Fahrrad, um den fünf Kilometer langen Schulweg besser bewältigen zu können. Einem weiteren Mädchen wurde eine dringend benötigte Brille finanziert, um ihre Lernchancen zu verbessern.
Drei junge Frauen studieren Medizin bzw. Pharmazie – ein entscheidender Schritt hin zu mehr Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Teilhabe. Die Stiftung finanziert die Studiengebühren sowie die anfallenden Reisekosten für diese Mädchen.
Neben der Bildung spielt auch die Gesundheitsaufklärung eine zentrale Rolle. In mehreren Workshops an den jeweiligen Standorten erhielten die Mädchen Wissen über Brustkrebsvorsorge, Hygiene und Selbstuntersuchung. Erste Screening-Untersuchungen führten sogar zur frühzeitigen Erkennung medizinischer Auffälligkeiten und können nun frühzeitig behandelt werden.

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